Was ich Dir noch wünschen wollte

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Du kommst in eine Welt, die wir selbst oft nicht verstehen. Eine Welt so schnell und rastlos, dass unser eigener Körper einfach auf Totalausfall stellt, wenn es ihm zuviel wird, anstatt sich anzupassen.

Du kommst in eine Welt, die Frieden und Liebe will und in der es doch nie mehr Krieg gab. Eine Welt, die sich selber 100 mal selbst zerstören könnte, würden alle Waffen gezündet.

Du kommst in eine Welt, in der sich Menschen gegenseitig Verachtung schenken, statt Aufmerksamkeit. Eine Welt ohne Achtung des anderen.

Für Kinder ist nie der perfekte Zeitpunkt – es ist nie der richtige Moment und man kann sich nie darauf perfekt vorbereiten. Kinder sind das perfekte Yoga. Zu keinem Zeitpunkt werde ich ab jetzt mehr gefordert sein mit allen Umständen im jetztigen Moment glücklich und zufrieden zu sein.

Eckart Tolle sagt dazu: „Akteptiere nicht einfach nur diesen Moment sondern handle so, als ob du ihn dir genauso gewünscht hast.“

Die letzten Monate waren herausfordernd, wahnsinnig intensiv und stellten uns als Eltern auf Proben, die keine Level 3 Stunde und kein Training vorbereiten kann…und doch:

Die Zeit könnte nie besser sein, dich jetzt hier bald bei uns zu wissen, denn du bist für mich und auch für viele andere schon jetzt das Zeichen, dass mehr möglich ist, als alles was man sich wünschen kann.

Ich wünsche dir den Mut, dein Leben so zu leben, dass du unter allen Umständen glücklich bist.

Ich wünsche dir das Vertrauen in dich, welches es dir ermöglicht, deinen Weg zu gehen.

Ich wünsche dir die Kraft, nie aufzugeben.

Ich wünsche dir ein Herz, was dich immer positiv denken lässt.

Wir werden dafür sorgen, dass es dir nie an irgend etwas fehlen wird, was dich starkt genug werden läßt an dich zu glauben, für dich einzustehen und andere zu begeistern.

Wir werden dich begleiten und dir zur Seite stehen und mit all unserer Kraft für dich kämpfen.

Mein kleiner GROSSER, du hast es schon so weit geschafft. Plötzlich ist es mir egal, ob ich diese oder jene Tasche habe oder wir noch in den Urlaub fliegen können. Es zählt plötzlich, ob dein Herz stark genug ist, deine Organe arbeiten und du alle Finger oder Zehen hast und plötzlich ganz unverhofft steigt dieses Gefühl von LEBEN in uns auf und wir wissen: Das ist es! Es zählt nicht, was du hast – DU BIST und das reicht!

Ich wünsche dir, dass du für diese letzten vier Monate noch genügend Kraft sammelst und es dir dann hier draußen so gut gehen wird, wie es dir scheinbar jetzt gerade schon geht.

Verliere nie dein Lächeln, das nimmt dir niemand!

Aufgrund dieser schönen Neuigkeiten, werde ich wohl oder übel das ein oder andere Mal über Schwangerschaften und Großstadtprobleme schreiben und hoffe es gefällt Dir!

Let Love Take over

 

Change it – love it, or leave it – nichts unter 100%

Der Satz ist einfach: Liebe es oder lasse es bleiben! Ich sitze mit Freunden beim Japaner unseres Vertrauens und wir machen uns Gedanken über Fleisch. Wir essen alle nicht viel und es gibt Pros wie Kontras, ob man es nun beibehalten sollte oder eben nicht. Die Argumente reichen von Ethik und Moral, Ahimsa (Gewaltlosigkeit)  über Hormone im Fleisch bis hin zu der globalen Veränderungen, wenn denn alle mitziehen würden…Es entstand eine Wette: 120 Tage kein Alkohol, kein Fisch oder Fleisch. Da wir dachten es könnte nicht schaden, die spirituellen 40 Tage, die es braucht um Veränderungen zu manifestieren einfach zu verdreifachen. Um dem gesamten System die Chance zur Veränderung zu geben.

120 Tage später sitze ich vor meinem ersten Stück Hühnchen und einem Glas Rotwein. Meine beste Freundin sitzt mir gegenüber und findet das alles sehr lustig und so ganz verstehen kann sie es nicht, dass man das macht ohne einen Grund.

Das Ganze ist nun knapp sechs Monate her. Im Personal Training heute kamen wir auf das Gespräch von Veränderungen und wie man es schafft diese endlich mal einzuläuten. „Just do it!“ Habe ich ihm gesagt. Etwas verunsichert schaute er mich an und wollte wissen, ob es denn so einfach sei. „Nein, denn du musst es ja machen!“

Das Witzige ist, dass viele dieses Yoga Gefühl lieben.  Jeder mag das Gefühl gut zu essen und ausgeruht zu sein…ABER: Alle leiden! Wie soll man das denn im Alltag umsetzen? JUST DO IT! Egal was es auch ist, was Du in Deinem Leben ändern möchtest: Wenn Dir diese Veränderung im Kopf ist und Dich nervt: Beginne jetzt es zu verändern.

Das Großartige ist: Dein Körper ist zellbiologisch nach 28 Tage einmal A BRAND NEW YOU: Heisst, wenn Du es irgendwie schaffst Deinem Kopf ein Schnippchen zu schlagen und für die 28 Tage eine Gewohnheit in eine andere umzuwandeln dann hast Du gute Chancen, dass sie Dich nicht so schnell wieder besucht.

Es geht nicht darum, ab morgen alles anders zu machen. Bedenke immer von wo Du kommst und was Du womöglich auch hinter Dir lässt: Im Sommer auf Wein zu verzichten und das für drei Monate ist manchmal echt sozialunverträglich, aber es hat mich bewusster werden lassen. Es ging mir dabei nicht um den Wein, sondern um das Genießen und die Ruhe und um das Wissen: I CAN DO IT! Wenn ich es denn wollte.

Womit wir zum nächsten Punkt kommen: Kennst Du auch Freunde die ihr Leben dauernd so ätzend und schrecklich finden? Es gibt niemanden, dem es schlechter geht als ihnen, oder? Wenn wir denen sagen: „Du willst ja nicht!“ (aus der Beziehung raus, den Job wechseln, ein anderes Land kennen lernen oder auch nur mal ein anderes Restaurant testen) kommt als Standard Antwort: „So einfach wie bei dir ist das ja nicht.“ Oder so etwas in der Art. Jaja der verdammte Kopf ist echt ein Miststück:  Die Komfortzone drückt wie eine Zara Hose am Bauch, aber wir lassen sie lieber an als mal zu sagen, dass das eine Frechheit ist so etwas zu verkaufen 😉

JUST DO IT! Wer nicht will, weiß entweder nicht genau, was er verändern will oder steht vor der Klippe, staunt und beklascht die anderen und geht dann wieder zurück ins Wohnzimmer.

Dein Geist gehört genauso zu Deinen Zellen und dem 28 Tage System: Er kann nur überlistet werden, wenn Du es tust. Oder aber und das geht an die Nörgler: Arrangiere Dich mit Deinen Gewohnheiten und Macken und liebe sie, dann ist das Leiden auch schnell vorbei.

Change it love it or leave it – ist so etwas wie ein 100% Commitment für Dein Leben – Wann immer also eine Entscheidung ansteht und wenn sie noch so verdreckt daher geschlichen kommt:

BE 100% und dann sei gut damit. Es ist wie in dem Werbespott mit der zweitbesten Frau und dem zweitbesten Steak im Restaurant – DAS WILL DOCH NIEMAND!

Du willst Liebe? Dann liebe und nicht nur die Auserwählten, oder den Prinzen, der dann daher geritten kommen soll!

Du willst Glück? Dann sei glücklich und warte nicht darauf, dass dafür erst genug Geld da sein muß!

Die Zeit vor Ostern nutzen viele um auf irgendwas zu verzichten. Verzicht ist nicht nötig ganz im Gegenteil: Eher mehr von dem, was Du wirklich willst und wo Du hingehörst und dann geh einfach!

JUST DO IT!

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Was wirklich zählt!

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Das Super Jahr – das Wassermann Zeitalter: Es liegt jetzt in den ersten Wochen. Prompt grätscht ein Freitag der 13. in die friedliche Träumerei aus heiler Welt und purem Glück.

Gerade wurde detoxt, alle Gifte aus dem Körper gespült. Noch schnell die letzten Klamotten gespendet, um mal wieder Luft zu haben im Schrank – ach jaaaa, der WSV ist auch da. Aber, kann man sich vorbereiten auf das Glück? Kann man sich rüsten, wie für eine Reise in den Himalya: Gutes Training und ein Vermögen bei Globetrotter lassen und es kann losgehen?

Das mit dem Suchen nach Glück und dem Gefühl dahinter hört wohl nie auf – es wird nicht die Antwort geben die allen genügt, um sich jetzt mal anderen Sachen zu widmen.

Es ist immer dieses Gebrabbel vom Glück und dem Leben im Moment, was einen Yogi von einem urbanen Stadtmenschen unterscheidet. Manche behaupten gar, dass Leuten wie uns auch in den unmöglichsten Situationen Dinge zum Thema Glückseligkeit einfallen. Als ich dann gestern in einer Zeitung den Artikel einer Krankenschwester las, war ich so berührt, dass ich die Kernaussagen daraus diese Kolumne widme: Es ist die Sentimentalität und gleichzeitig die Einfachheit, die im Folgenden so klar aufzeigt, worauf es JETZT ankommt: Das Beste daran, es hat nichts mit Yoga zu tun, es ist erlebt, erfahren und Du wirst berührt sein, wie einfach es eigentlich sein könnte:

Nancy ist Krankenschwester in Amerika und betreut Menschen, die im Sterben liegen: Manche betreut sie täglich über drei Wochen, bis zu ihrem Tod. Sie hat über Jahre beobachtet, wie Menschen in der Situation wachsen, über sich hinaus und über alles, was ihnen vorher auferlegt wurde, wenn sie im Sterben liegen: „Ich habe gelernt, dass ich niemanden jemals in seiner Stärke um Wachstum unterschätzen werde. Jeder macht unerwartete Emotionen durch: Angst, Verzweiflung, Verdrängung, vielleicht Akzeptanz. Aber jeder hat seinen Frieden gefunden. Seinen Frieden bevor er gegangen ist. Ich habe während der Betreuung viele Gespräche gehabt und habe die Patienten gefragt, was sie bereuen in ihrem Leben. Über Jahre habe ich erfahren, dass Menschen in den Tagen vor ihrem eigenen Tod ähnliche Dinge bereuen. Es ist erstaunlich, dass es keinen Einfluss der Bildung, des Wohlstandes oder anderes gibt. Die fünf häufigsten Aussagen geben einen Ansatz über alles, was jetzt gerade wirklich wichtig ist:

1.“Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt mein Leben mehr zu leben, und nicht das Leben, was andere von mir erwartet haben.“

Dieser Gedanke war der am häufigsten erwähnte von allen. Menschen die erkennen, dass ihr Leben zu Ende geht, erkennen klar, welche Träume ungelebt blieben. Die meisten haben nicht einmal die Hälfte ihrer Träume erlebt, weil sie für andere zurück gesteckt haben.

Es ist unabdingbar seinen Träumen einen Weg zu ebnen, sie zu respektieren. In dem Moment, wo Du Deine Gesundheit verlierst, wird Dir die Freiheit von Gesundheit klar.

2. „Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.“

Dies sagten meist männliche Patienten, die gepflegt wurden. Sie bereuten es, ihre Kinder nicht haben aufwachsen zu sehen und die Nähe ihrer Beziehung und zu ihrem Partner nicht gelebt zu haben. Sie bereuten es, dem Hamsterrad der Arbeit nicht entkommen zu sein.

Wenn Du Deinen Lebensstil vereinfachst und bewusste Entscheidungen triffst, ist es möglich mit weniger Geld auszukommen, als Du in dem Moment denkst zu benötigen. Wenn Du beginnst mehr Raum in Deinen Lebenstil zu kreieren, dann wirst  Du automatisch glücklicher, weil Du wieder Spontanität zulässt und Möglichkeiten zu leben.

3. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt meine Gefühle auszudrücken

Viele Menschen unterdrücken tagtäglich ihre Gefühle, um in Ruhe „nebeneinander her zu leben“. Das führt oftmals dazu, dass niemand wirklich sein eigenes Leben führt, sondern angepasst an den Anderen. Nicht authentisch und ehrlich zu sich zu sein, kann keinen Frieden mit sich und dann auch nicht mit anderen Menschen bringen. Viele Krankheiten entstehen aufgrund von Verbitterung und Gefühlen, die nicht ausgedrückt und gelebt werden.

Wir können die Reaktionen anderer nicht kontrollieren. Aber wir können die Beziehungen zu anderen auf ein ganz neues Niveau heben, wenn wir ehrlich kommunizieren. Manchmal bedeutet dies, dass wir uns von diesen Menschen lösen, weil die Beziehung ungesund war. Manchmal sind sie näher als je zuvor.

4. „Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.“

Oftmals werden alte Freunde und der Wert dahinter zu spät erkannt. Viele verrennen sich in ihrem Leben, ihren Familien und dem Wunsch nach Wohlstand so sehr, dass die Freunde „geparkt“ werden. Es gibt immer wieder Schuldgefühle darüber, dass Freundschaften verloren gingen.

Sehr häufig verliert man sich aus den Augen, wenn das Leben „beginnt.“ Die Familien, der Job, das Geld und Urlaub soll auch noch drin sein. Aber wenn Du weisst, jetzt ist es vorbei, willst Du nicht wirklich Deine Finanzen sortieren oder anderes: Jeder will seine Liebsten um sich haben!

Am Ende zählt nur das, was alles übersteht. Liebe und Beziehungen!

5. „Ich wünschte, ich wäre glücklicher gewesen!“

Überraschend ist, dass diese Aussage von fast allen Menschen geäussert wurde. Viele erkennen nicht, dass Glück eine Entscheidung ist. Sie sind gefangen in alten Mustern, Gewohnheiten oder Strukturen. Die Komfort Zone wird selten verlassen. Die Angst vor Veränderungen lässt viele erstarren und aushalten: Viele können sich ein lebenlang selbst belügen, sagen sich sie seien glücklich – bis zum Ende. Am Ende ist es Dir aber egal, was andere denken: Hättest Du mehr gelacht? Wärst Du öfter albern gewesen? Wärst Du nachts ins Schwimmbad gegangen?

Wir sollten mehr loslassen und lachen – bevor wir es bereuen.

Das Leben ist eine Entscheidung. Es ist Deine Entscheidung. Entscheide es bewusst, entscheide es weise und ehrlich.

Entscheide Dich glücklich zu sein!

*Aloha Friday*