anker

Richtiges Alignment Warum schief manchmal perfekt ist

Stabil und fest zugleich – Wer es geschafft hat diese Grenze des Gegensätzlichen zu überschreiten, der macht Yoga. In den Sutren ist das eigentlich auch schon alles, was man über Asanas findet. Mehr nicht! Mehr nicht? Ja, das reicht um selbst hundert oder tausend Jahre später immer noch an genau diesem seinem Ego jeden Tag aufs Neue, naja fast zu verzweifeln.

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*Tage der Liebe*

Ganz schnell ein Wort für die Liebe. Es lohnt sich, denn schnell mal an die Liebe gedacht macht bessere Laune, als die nächste Detox Kur.

*Don`t Safe Yourself*

Seit ich Mutter bin habe ich drei riesen Erkenntnisse:
01: Warte nicht auf den perfekten Moment
02: Lerne Loszulassen
03: Perfektion ist nichts
Und damit herzlich Willkommen meine Damen und Herren. Der dritte Anlauf diesen Text zu schreiben und damit hoffentlich der erfolgreiche und letzte.
*happy new year*

*Happy New Year*

*may your coming year be filled with magic&light&dreams
*kisses&lovely people around you
*play&enjoy life to the deepest and fullest
*and never ever forget to smile and breathe

Shanti – oder warum geht Glück über Frieden

Warum steht das Recht auf Frieden eigentlich nirgends in einem Gesetz?

Dass man sich darum bemühen möchte ist ja schon mal ganz nett. Aber wie bitte soll das denn klappen, wenn einem auf dem Weg dahin immer was Besseres in den Weg kommt?

Keine Regierung schafft es Frieden so durchzusetzen, dass man da nicht dauernd drüber diskutieren müßte. Selbst wir hier, seit 50 Jahren in Frieden, können mit unseren Nachbarn im Unfrieden streiten und vor Gericht ziehen. Das ist jetzt nicht gleich Krieg, aber doch relativ verwunderlich, dass sich da niemand drum bemüht uns mal moralisch die Ohren so lang zu ziehen, dass wir verstehen: Frieden bringt Glück und Freiheit und das steht jedem ja wohl zu.

Der 22.09.2012 ist der UN Weltfriedenstag und morgen werden weltweit Yogastudios den ganzen Tag lang üben und damit zeigen, dass es überall noch ein wenig friedlicher sein könnte.

Das Bild oben aus dem Weltraum muß gigantisch sein. Seit Jahren treibt mir die Vorstellung von Milliarden Yoga Matten und einem globalen „Shanti“ eine Gänsehaut auf den Körper. Dabei hab ich es sonst gar nicht so mit Yoga Massen Veranstaltungen…

Gern grätscht meine Mutter dann mit ihrer recht pragmatischen Art dazwischen und fragt dann so banal wie möglich: „Ach, interessant und was macht das dann?“ Und das ist ihr Ernst…Sie und viele andere sehen nicht, was Du siehst, was morgen Milliarden andere fühlen und was ein Zeichen sein wird.

Es geht um das TUN und SEIN und nicht nur um das MÜSSTE MAL – und ich bin ehrlich: Wenn es darum geht, was man und alle anderen mal müßten und sollten bin ich die Erste und kann große Reden schwingen. Aber Yoga zwingt Dich auf Deine Matte und macht Dich unweigerlich feinfühliger und sensibler für alles um Dich herum: NO WAY OUT! Frieden ist ein großes Wort, aber wenn morgen dann schon mal 30 grenzdebil grinsende Hamburger durch die Schanze strahlen und sich lachend über streitende Parkplatz Krieger erfreuen, statt mit zu kämpfen oder mit dem Yoga Glow im Gesicht jemanden anrufen, den sie schon lange mal wieder sprechen wollten, dann haben wir doch schon mal viel gewonnen. Stellen wir uns mal vor, das würden einfach alle tun. 90 Minuten auf der Matte sitzen und jeden verdammten Liegestütz für den Frieden schwitzen. Jeden Atemzug für nur 90 Minuten einmal im Jahr für ein Kind atmen, dass gerade irgendwo völllig desillisioniert in einem Lager sitzt und die Welt nicht mehr begreift. Jedes Rad mit offenem Herzen für mehr Mitgefühl schwingen…nur einmal im Jahr: Ich glaube, wir würden mehr verstehen.

Ich glaube, wir würden offener werden für Sorgen der anderen

Ich glaube, wir könnten einander wieder offener begegnen.

Ich glaube, wir würden gemeinsam wieder glauben können.

Ich glaube, wir würden zusammen wieder Ziele verfolgen.

Morgen ist ein guter Anfang, wo immer Du bist. Egal, was noch alles so ansteht – egal was da wieder mal nicht so gut passt. Der Tag könnte ein Tag wie Weihnachten werden:

Immer wieder viel zu früh im Jahr und dann doch wunderschön, mit dem Läuten der Glocken, mit dem Schimmer, dem Glow und dem Lachen…

SHANTI HELL YES!!!

Join me: Ich unterrichte morgen im Yogaraum Hamburg 108 Minuten und spende alle Einnahmen an die Flüchtlingslager vor Syrien! yogaraum-hamburg 10-12 Uhr – all Levels welcome!

Revolution der Räucherstäbchen – Mit Yoga bist Du weit vorn

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„Warum ich?“ „Warum ich?“

Diese Woche war extrem anstrengend und das wurde mir von den unterschiedlichsten Typen bestätigt. Müde, erschöpft, ein Gefühl des Hinterherhetzens gepaart mit Sommerhitze und Neumond – Scheint nicht die perfekte Kombination zu sein.

„Yoga macht einen unfähig am normalen Leben teilzunehmen, man ist nicht mehr in der Lage den Alltag geregelt zu bekomen…!“

Mein Freund war diese Woche nicht nur vom Neumond und der Müdigkeit geplagt, sondern hatte auch ein Projekt auf den Schultern, was einen 18 Stunden von ihm abverlangte. Die Stimmung war im Keller, nicht nur, weil er weder zum Sport noch zum Yoga kam. Vorallem, weil es scheinbar schneller ging, als er dachte, dass ein gehetzter Agentur Nerd zum spirituellen und Körper/-und Geist bewussten Menschen switchen konnte. Sein Fazit allerdings: „Ehrlich, wenn ich daran denke, dass mir früher diese 18-20 Stunden Tage nichts ausgemacht haben… eine Kippe, ein Bier und der Feierabend war da. Jetzt habe ich bereits nach einem halben Tag bei der Hektik in der Agentur das Gefühl, ich betreibe Raubbau an meinem Körper und kann ihm nicht mal was gutes zum Essen geben, weil es einfach nichts gibt.“

Er war echt fertig und mich beschäftigte die Tatsache, dass einem Mann so etwas bewusst wird, der eigentlich immer sehr viel mehr leisten konnte als ich.

Es stimmt schon, wenn mein Büro Tag anfängt gehen die Lampen auf Alarm. Hier ein Meeting, da ein Call, ein Projekt wird hier geändert, dort auf englisch umgeändert, hier ein Text, dort ein GO…es ist schon Wahnsinn, was eine Person heute in einem Tempo leisten soll.

Ich überlegte:  Warum Yoga? Warum gerade jetzt? Sind wir alle Hippies und kommen nicht mehr klar in der Struktur eines Arbeitsalltages? Müssen wir uns entschuldigen und unsere Leidenschaft für Yoga vor unseren Chefs verstecken, um ja nicht als NICHT BELASTBAR eingestuft zu werden?

Nein! Die Revolution bist Du! Jetzt und hier. Yoga zeigt jedem von uns, dass vieles nicht mehr funktioniert. Nicht mehr schneller, weiter und mehr – wie denn auch, wenn alles weg und die Menschen ausgebrannt sind?

Ich dachte daran, wie Trends und Veränderungen in der Gesellschaft vollzogen werden. Die Hose ist ein grandioses Beispiel. Bis vor kurzem galt es als unschicklich für Frauen überhaupt Hosen zu tragen, erst Marlene Dietrich scherte sich nicht drum und brach Konventionen. Das ist noch nciht so lange her, wenn man bedenkt wie lange wir schon als Menschen leben. Das Ergebnis: Sie ertrug sicher viel Häme und Spott, aber die Hosen behielt sie an. Heute undenkbar keine Wahl außer den Rock zu haben. Noch immer gibt es sogar in Frankreich das Gesetz, dass Frauen Röcke zu tragen haben.t.

Yoga und Hose? Bevor ich mit Riten und Bräuchen aus anderen Jahrtausenden anfange, ist die Hose ein prima Beispiel. Es braucht eben ein paar Mutige. Mutige, denen das was jetzt gerade hier ist, nicht verstehen können und akzeptieren wollen. Mutige, die sich nicht damit zufrieden geben, dass es schon immer so war, sondern die mehr wollen. Mutige, die den Arsch in der Hose haben auf ihr Herz und ihren Körper zu hören und wenn noch so viele da draußen den Kopf schütteln. Mutige, die sehen, was keiner sieht. Mutige, die hören, was scheinbar niemand mehr hören kann.

Es braucht mehr Yogis.

Die Revolution lässt sich eh nicht mehr stoppen. Die kritische Masse, die es braucht um das Bewusstsein einer Bevölkerung zu verändern ist kurz davor positiv kritisch zu werden. Egal, ob nun Yoga, Meditation oder ein ausgeprägter Sinn für Humanität und sozialem Denken…Die Kreise schließen sich und auch wenn ich in meinem Büro belächelt werde, mein Freund erschöpft nach Hause kommt und meine Schwester sich für ihre Hilfsbereitschaft oftmals noch entschuldigen muß. Unser Herz führt uns. Dein Herz führt Dich auch. Aus noch nicht erklärbaren Gründen folgen wir wieder mehr einem anderen Rhythmus. Einem Rhythmus, dem noch nicht alle folgen wollen oder können. Aber einem Rhythmus, der in einigen Jahren Normalität sein wird. Das musst nirgends schwarz auf weiß stehen – Trends sind nie exakt vorhersehbar, aber man kann lernen sich auf sich zu besinnen, sich zu vertrauen und dann einfach mal gepflegt auf die Meinungen anderer zu pfeifen.

Revolution und Yoga passt nicht?

yo•ga (n) – union; a system for balancing mind, body & spirit

rev•o•lu•tion (n) – drastic and far-reaching change in ways of thinking and behaving

Ich finde schon – schön entspannt und friedlich natürlich!

Und damit ALOHA Friday und ein Hinweis auf ein schönes Projekt:

PackH2O hat die grandiose Idee Wasser in Rücksäcke zu verstauen! Die smarten Amerikaner waren geschockt, von der Tatsache, dass ihnen 24 H das Essen durch Internet und Telefon zugänglich war – wo in Ländern wie Afrika und Haiti oftmals Stunden und Tagesmärsche für ein paar Liter Wasser zu absolvieren waren. Sie gründeten packH2O und beweisen, wie einfach Hilfe sein kann. Get inspired!