Plan A

This is Now where I belong

Frage Dich wer Du sein willst und dann frage Dich, warum Du es noch nicht bist? Einfache Frage! Einfache Frage? Einfache….Am liebsten lassen wir uns mit unseren Schattenseiten nun mal auf der Yogamatte konfrontieren. Wir sitzen da auf Gummimatten, barfuss und umgeben von fast fremden Menschen und jemand erzählt uns, was schief läuft.

I am whole the way I am - Warum Schenken nicht immer hilft

*I Am Whole The Way I Am*

Warum Schenken nicht immer hilft.

Oh du schrecklich schöne Shopping Zeit!
Rennt der Coca-Cola Mann in rot wieder über den Bildschirm werden alle wahnsinnig!
Weihnachtszeit – Konsumwahnsinn und Shopping Terror!

Es gibt einiges, was ich gerne an die ein oder andere Person verschenken würde, weil sie es sich selbst nicht gönnen würde. Jaaa und es ist bei Weitem nicht so, dass es nichts gäbe, was ich mir wünschen würde.
Hey, wir leben in Hamburg – die Schaufenster schreien mich täglich an: „KAUFEN!“

Ich sitze seit vier Wochen zu Hause und freue mich auf das Kind, was sich Zeit lässt und nutze das Internet um mal zu stöbern. Was allerdings zu einer unverschämt hohen Anzahl an Bookmarks führt, die nur einen mitfühlenden Blick meines Freundes einbringen. Aber mal ehrlich! Warum machen wir uns so wahnsinnig mit der Schenkerei, suchen wie angestochene Eichhörnchen nach „etwas Passendem“ und sind unter Dauerstrom, wenn es „nur noch 14 Tage bis Weihnachten sind?

Weil es schon immer so war?
Weil es sich so gehört am Fest der Liebe?
Weil wir womöglich etwas gut machen wollen?

Was auch immer dazu geführt hat, dass wir alle, anstatt die Zeit der Stille und inneren Einkehr wirklich zu genießen, schlechten Glühwein im nasskalten Wetter trinken und dann etwas „passendes“ finden, es macht nicht wirklich froh.

Schenken hat eigentlich im Sinn: (wikipedia)

*Ein Geschenk (von (ein)schenken, also dem Bewirten eines Gastes) ist die freiwillige Übertragung des Eigentums, zum Beispiel einer Sache oder einem Recht an einen anderen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Im übertragenen Sinne kann man auch jemandem seine Aufmerksamkeit, sein Vertrauen oder seine Liebe schenken. Schenken kann ein Ausdruck altruistischen Handelns sein, oder aber einen gewissen sozialen Druck auf den Beschenkten ausüben, dem Schenkenden seinerseits für einen Gefallen oder ein Geschenk verpflichtet zu sein.*

Altruismus ist bei bei uns sicher kein Grund mehr für das Schenken und wenn dann jemand glaubt, man schenkt und ist dann raus…naja ich denke jeder will auch was zurück und wenn es nur die Freundschaft ist, die man sich erhalten oder dadurch verstärken möchte. In den letzten Tagen habe ich viel gelesen und recherchiert und bin über einen schönen Satz gestolpert:

In den Schriften des Sanskrit heisst es: *I am whole – I am complete just the way I am – Es gibt nichts Weiteres, was Du wissen oder besitzen musst – bis Du nicht Deine eigene innere Stärke und Einheit erkennst – solange Du nicht erkennst, dass Du perfekt bist.*

Es wäre ein schöner Wunsch, wenn sich jeder zu Weihnachten selbst beschenken würde. Sich selbst mit der Erkenntnis bereichern würde, dass es nichts braucht von Außen – nichts benötigt, außer ein gutes Gefühl zu sich selbst. Ein Gefühl von Einheit und Zufriedenheit mit sich selbst. Weihnachten könnte dieses Jahr, vielleicht gerade in diesem Jahr, wo es vom Fische Zeitalter übergeht in das Zeitalter des Wassermannes, ein Fest des Schenken an sich selsbt werden.

Was ist es, was Dir fehlt, um Dich komplett und perfekt zu fühlen?
Habe den Mut Dir zuzuhören – die Antwort liegt in Dir.

Schenken ist schön und soll nicht komplett vergessen werden, aber bevor es darum geht etwas zu sein, etwas zu haben oder etwas zu erwarten, sollten wir in diesem so wichtigen Jahr vielleicht einmal  Zeit darauf verwerten, uns selbst zu beschenken mit einem Gefühl für Einheit und Ganzheit…ob nun mit oder ohne Yoga – Hauptsache Du fühlst Dich gut!

Happy Aloha X-Mas Times

Revolution der Räucherstäbchen – Mit Yoga bist Du weit vorn

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„Warum ich?“ „Warum ich?“

Diese Woche war extrem anstrengend und das wurde mir von den unterschiedlichsten Typen bestätigt. Müde, erschöpft, ein Gefühl des Hinterherhetzens gepaart mit Sommerhitze und Neumond – Scheint nicht die perfekte Kombination zu sein.

„Yoga macht einen unfähig am normalen Leben teilzunehmen, man ist nicht mehr in der Lage den Alltag geregelt zu bekomen…!“

Mein Freund war diese Woche nicht nur vom Neumond und der Müdigkeit geplagt, sondern hatte auch ein Projekt auf den Schultern, was einen 18 Stunden von ihm abverlangte. Die Stimmung war im Keller, nicht nur, weil er weder zum Sport noch zum Yoga kam. Vorallem, weil es scheinbar schneller ging, als er dachte, dass ein gehetzter Agentur Nerd zum spirituellen und Körper/-und Geist bewussten Menschen switchen konnte. Sein Fazit allerdings: „Ehrlich, wenn ich daran denke, dass mir früher diese 18-20 Stunden Tage nichts ausgemacht haben… eine Kippe, ein Bier und der Feierabend war da. Jetzt habe ich bereits nach einem halben Tag bei der Hektik in der Agentur das Gefühl, ich betreibe Raubbau an meinem Körper und kann ihm nicht mal was gutes zum Essen geben, weil es einfach nichts gibt.“

Er war echt fertig und mich beschäftigte die Tatsache, dass einem Mann so etwas bewusst wird, der eigentlich immer sehr viel mehr leisten konnte als ich.

Es stimmt schon, wenn mein Büro Tag anfängt gehen die Lampen auf Alarm. Hier ein Meeting, da ein Call, ein Projekt wird hier geändert, dort auf englisch umgeändert, hier ein Text, dort ein GO…es ist schon Wahnsinn, was eine Person heute in einem Tempo leisten soll.

Ich überlegte:  Warum Yoga? Warum gerade jetzt? Sind wir alle Hippies und kommen nicht mehr klar in der Struktur eines Arbeitsalltages? Müssen wir uns entschuldigen und unsere Leidenschaft für Yoga vor unseren Chefs verstecken, um ja nicht als NICHT BELASTBAR eingestuft zu werden?

Nein! Die Revolution bist Du! Jetzt und hier. Yoga zeigt jedem von uns, dass vieles nicht mehr funktioniert. Nicht mehr schneller, weiter und mehr – wie denn auch, wenn alles weg und die Menschen ausgebrannt sind?

Ich dachte daran, wie Trends und Veränderungen in der Gesellschaft vollzogen werden. Die Hose ist ein grandioses Beispiel. Bis vor kurzem galt es als unschicklich für Frauen überhaupt Hosen zu tragen, erst Marlene Dietrich scherte sich nicht drum und brach Konventionen. Das ist noch nciht so lange her, wenn man bedenkt wie lange wir schon als Menschen leben. Das Ergebnis: Sie ertrug sicher viel Häme und Spott, aber die Hosen behielt sie an. Heute undenkbar keine Wahl außer den Rock zu haben. Noch immer gibt es sogar in Frankreich das Gesetz, dass Frauen Röcke zu tragen haben.t.

Yoga und Hose? Bevor ich mit Riten und Bräuchen aus anderen Jahrtausenden anfange, ist die Hose ein prima Beispiel. Es braucht eben ein paar Mutige. Mutige, denen das was jetzt gerade hier ist, nicht verstehen können und akzeptieren wollen. Mutige, die sich nicht damit zufrieden geben, dass es schon immer so war, sondern die mehr wollen. Mutige, die den Arsch in der Hose haben auf ihr Herz und ihren Körper zu hören und wenn noch so viele da draußen den Kopf schütteln. Mutige, die sehen, was keiner sieht. Mutige, die hören, was scheinbar niemand mehr hören kann.

Es braucht mehr Yogis.

Die Revolution lässt sich eh nicht mehr stoppen. Die kritische Masse, die es braucht um das Bewusstsein einer Bevölkerung zu verändern ist kurz davor positiv kritisch zu werden. Egal, ob nun Yoga, Meditation oder ein ausgeprägter Sinn für Humanität und sozialem Denken…Die Kreise schließen sich und auch wenn ich in meinem Büro belächelt werde, mein Freund erschöpft nach Hause kommt und meine Schwester sich für ihre Hilfsbereitschaft oftmals noch entschuldigen muß. Unser Herz führt uns. Dein Herz führt Dich auch. Aus noch nicht erklärbaren Gründen folgen wir wieder mehr einem anderen Rhythmus. Einem Rhythmus, dem noch nicht alle folgen wollen oder können. Aber einem Rhythmus, der in einigen Jahren Normalität sein wird. Das musst nirgends schwarz auf weiß stehen – Trends sind nie exakt vorhersehbar, aber man kann lernen sich auf sich zu besinnen, sich zu vertrauen und dann einfach mal gepflegt auf die Meinungen anderer zu pfeifen.

Revolution und Yoga passt nicht?

yo•ga (n) – union; a system for balancing mind, body & spirit

rev•o•lu•tion (n) – drastic and far-reaching change in ways of thinking and behaving

Ich finde schon – schön entspannt und friedlich natürlich!

Und damit ALOHA Friday und ein Hinweis auf ein schönes Projekt:

PackH2O hat die grandiose Idee Wasser in Rücksäcke zu verstauen! Die smarten Amerikaner waren geschockt, von der Tatsache, dass ihnen 24 H das Essen durch Internet und Telefon zugänglich war – wo in Ländern wie Afrika und Haiti oftmals Stunden und Tagesmärsche für ein paar Liter Wasser zu absolvieren waren. Sie gründeten packH2O und beweisen, wie einfach Hilfe sein kann. Get inspired!

Was ich Dir noch wünschen wollte

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Du kommst in eine Welt, die wir selbst oft nicht verstehen. Eine Welt so schnell und rastlos, dass unser eigener Körper einfach auf Totalausfall stellt, wenn es ihm zuviel wird, anstatt sich anzupassen.

Du kommst in eine Welt, die Frieden und Liebe will und in der es doch nie mehr Krieg gab. Eine Welt, die sich selber 100 mal selbst zerstören könnte, würden alle Waffen gezündet.

Du kommst in eine Welt, in der sich Menschen gegenseitig Verachtung schenken, statt Aufmerksamkeit. Eine Welt ohne Achtung des anderen.

Für Kinder ist nie der perfekte Zeitpunkt – es ist nie der richtige Moment und man kann sich nie darauf perfekt vorbereiten. Kinder sind das perfekte Yoga. Zu keinem Zeitpunkt werde ich ab jetzt mehr gefordert sein mit allen Umständen im jetztigen Moment glücklich und zufrieden zu sein.

Eckart Tolle sagt dazu: „Akteptiere nicht einfach nur diesen Moment sondern handle so, als ob du ihn dir genauso gewünscht hast.“

Die letzten Monate waren herausfordernd, wahnsinnig intensiv und stellten uns als Eltern auf Proben, die keine Level 3 Stunde und kein Training vorbereiten kann…und doch:

Die Zeit könnte nie besser sein, dich jetzt hier bald bei uns zu wissen, denn du bist für mich und auch für viele andere schon jetzt das Zeichen, dass mehr möglich ist, als alles was man sich wünschen kann.

Ich wünsche dir den Mut, dein Leben so zu leben, dass du unter allen Umständen glücklich bist.

Ich wünsche dir das Vertrauen in dich, welches es dir ermöglicht, deinen Weg zu gehen.

Ich wünsche dir die Kraft, nie aufzugeben.

Ich wünsche dir ein Herz, was dich immer positiv denken lässt.

Wir werden dafür sorgen, dass es dir nie an irgend etwas fehlen wird, was dich starkt genug werden läßt an dich zu glauben, für dich einzustehen und andere zu begeistern.

Wir werden dich begleiten und dir zur Seite stehen und mit all unserer Kraft für dich kämpfen.

Mein kleiner GROSSER, du hast es schon so weit geschafft. Plötzlich ist es mir egal, ob ich diese oder jene Tasche habe oder wir noch in den Urlaub fliegen können. Es zählt plötzlich, ob dein Herz stark genug ist, deine Organe arbeiten und du alle Finger oder Zehen hast und plötzlich ganz unverhofft steigt dieses Gefühl von LEBEN in uns auf und wir wissen: Das ist es! Es zählt nicht, was du hast – DU BIST und das reicht!

Ich wünsche dir, dass du für diese letzten vier Monate noch genügend Kraft sammelst und es dir dann hier draußen so gut gehen wird, wie es dir scheinbar jetzt gerade schon geht.

Verliere nie dein Lächeln, das nimmt dir niemand!

Aufgrund dieser schönen Neuigkeiten, werde ich wohl oder übel das ein oder andere Mal über Schwangerschaften und Großstadtprobleme schreiben und hoffe es gefällt Dir!

Let Love Take over