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*Tage der Liebe*

Ganz schnell ein Wort für die Liebe. Es lohnt sich, denn schnell mal an die Liebe gedacht macht bessere Laune, als die nächste Detox Kur.

Ein bisschen Liebe

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In Vorbereitung auf meine kleine Workshop Klasse am Valentinstag habe ich mich seit langer Zeit mal wieder mit der Liebe auseinander gesetzt. Es ist witzig, dass ich mit einer kleinen Familie und als Yogalehrerin, zu oft selbst zu weit weg bin von dem Schönen, was Liebe für uns bedeuten kann. Daher bin ich so dankbar, dass ich endlich mal wieder ein bisschen Zeit und vorallem Fokus auf die Liebe richten kann. Ein bisschen Liebe, ein wenig Konfetti und viel Schokolade und die Welt wäre eine Schönere? Wie das geht?

Plan A

This is Now where I belong

Frage Dich wer Du sein willst und dann frage Dich, warum Du es noch nicht bist? Einfache Frage! Einfache Frage? Einfache….Am liebsten lassen wir uns mit unseren Schattenseiten nun mal auf der Yogamatte konfrontieren. Wir sitzen da auf Gummimatten, barfuss und umgeben von fast fremden Menschen und jemand erzählt uns, was schief läuft.

Revolution der Räucherstäbchen – Mit Yoga bist Du weit vorn

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„Warum ich?“ „Warum ich?“

Diese Woche war extrem anstrengend und das wurde mir von den unterschiedlichsten Typen bestätigt. Müde, erschöpft, ein Gefühl des Hinterherhetzens gepaart mit Sommerhitze und Neumond – Scheint nicht die perfekte Kombination zu sein.

„Yoga macht einen unfähig am normalen Leben teilzunehmen, man ist nicht mehr in der Lage den Alltag geregelt zu bekomen…!“

Mein Freund war diese Woche nicht nur vom Neumond und der Müdigkeit geplagt, sondern hatte auch ein Projekt auf den Schultern, was einen 18 Stunden von ihm abverlangte. Die Stimmung war im Keller, nicht nur, weil er weder zum Sport noch zum Yoga kam. Vorallem, weil es scheinbar schneller ging, als er dachte, dass ein gehetzter Agentur Nerd zum spirituellen und Körper/-und Geist bewussten Menschen switchen konnte. Sein Fazit allerdings: „Ehrlich, wenn ich daran denke, dass mir früher diese 18-20 Stunden Tage nichts ausgemacht haben… eine Kippe, ein Bier und der Feierabend war da. Jetzt habe ich bereits nach einem halben Tag bei der Hektik in der Agentur das Gefühl, ich betreibe Raubbau an meinem Körper und kann ihm nicht mal was gutes zum Essen geben, weil es einfach nichts gibt.“

Er war echt fertig und mich beschäftigte die Tatsache, dass einem Mann so etwas bewusst wird, der eigentlich immer sehr viel mehr leisten konnte als ich.

Es stimmt schon, wenn mein Büro Tag anfängt gehen die Lampen auf Alarm. Hier ein Meeting, da ein Call, ein Projekt wird hier geändert, dort auf englisch umgeändert, hier ein Text, dort ein GO…es ist schon Wahnsinn, was eine Person heute in einem Tempo leisten soll.

Ich überlegte:  Warum Yoga? Warum gerade jetzt? Sind wir alle Hippies und kommen nicht mehr klar in der Struktur eines Arbeitsalltages? Müssen wir uns entschuldigen und unsere Leidenschaft für Yoga vor unseren Chefs verstecken, um ja nicht als NICHT BELASTBAR eingestuft zu werden?

Nein! Die Revolution bist Du! Jetzt und hier. Yoga zeigt jedem von uns, dass vieles nicht mehr funktioniert. Nicht mehr schneller, weiter und mehr – wie denn auch, wenn alles weg und die Menschen ausgebrannt sind?

Ich dachte daran, wie Trends und Veränderungen in der Gesellschaft vollzogen werden. Die Hose ist ein grandioses Beispiel. Bis vor kurzem galt es als unschicklich für Frauen überhaupt Hosen zu tragen, erst Marlene Dietrich scherte sich nicht drum und brach Konventionen. Das ist noch nciht so lange her, wenn man bedenkt wie lange wir schon als Menschen leben. Das Ergebnis: Sie ertrug sicher viel Häme und Spott, aber die Hosen behielt sie an. Heute undenkbar keine Wahl außer den Rock zu haben. Noch immer gibt es sogar in Frankreich das Gesetz, dass Frauen Röcke zu tragen haben.t.

Yoga und Hose? Bevor ich mit Riten und Bräuchen aus anderen Jahrtausenden anfange, ist die Hose ein prima Beispiel. Es braucht eben ein paar Mutige. Mutige, denen das was jetzt gerade hier ist, nicht verstehen können und akzeptieren wollen. Mutige, die sich nicht damit zufrieden geben, dass es schon immer so war, sondern die mehr wollen. Mutige, die den Arsch in der Hose haben auf ihr Herz und ihren Körper zu hören und wenn noch so viele da draußen den Kopf schütteln. Mutige, die sehen, was keiner sieht. Mutige, die hören, was scheinbar niemand mehr hören kann.

Es braucht mehr Yogis.

Die Revolution lässt sich eh nicht mehr stoppen. Die kritische Masse, die es braucht um das Bewusstsein einer Bevölkerung zu verändern ist kurz davor positiv kritisch zu werden. Egal, ob nun Yoga, Meditation oder ein ausgeprägter Sinn für Humanität und sozialem Denken…Die Kreise schließen sich und auch wenn ich in meinem Büro belächelt werde, mein Freund erschöpft nach Hause kommt und meine Schwester sich für ihre Hilfsbereitschaft oftmals noch entschuldigen muß. Unser Herz führt uns. Dein Herz führt Dich auch. Aus noch nicht erklärbaren Gründen folgen wir wieder mehr einem anderen Rhythmus. Einem Rhythmus, dem noch nicht alle folgen wollen oder können. Aber einem Rhythmus, der in einigen Jahren Normalität sein wird. Das musst nirgends schwarz auf weiß stehen – Trends sind nie exakt vorhersehbar, aber man kann lernen sich auf sich zu besinnen, sich zu vertrauen und dann einfach mal gepflegt auf die Meinungen anderer zu pfeifen.

Revolution und Yoga passt nicht?

yo•ga (n) – union; a system for balancing mind, body & spirit

rev•o•lu•tion (n) – drastic and far-reaching change in ways of thinking and behaving

Ich finde schon – schön entspannt und friedlich natürlich!

Und damit ALOHA Friday und ein Hinweis auf ein schönes Projekt:

PackH2O hat die grandiose Idee Wasser in Rücksäcke zu verstauen! Die smarten Amerikaner waren geschockt, von der Tatsache, dass ihnen 24 H das Essen durch Internet und Telefon zugänglich war – wo in Ländern wie Afrika und Haiti oftmals Stunden und Tagesmärsche für ein paar Liter Wasser zu absolvieren waren. Sie gründeten packH2O und beweisen, wie einfach Hilfe sein kann. Get inspired!

Was ich Dir noch wünschen wollte

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Du kommst in eine Welt, die wir selbst oft nicht verstehen. Eine Welt so schnell und rastlos, dass unser eigener Körper einfach auf Totalausfall stellt, wenn es ihm zuviel wird, anstatt sich anzupassen.

Du kommst in eine Welt, die Frieden und Liebe will und in der es doch nie mehr Krieg gab. Eine Welt, die sich selber 100 mal selbst zerstören könnte, würden alle Waffen gezündet.

Du kommst in eine Welt, in der sich Menschen gegenseitig Verachtung schenken, statt Aufmerksamkeit. Eine Welt ohne Achtung des anderen.

Für Kinder ist nie der perfekte Zeitpunkt – es ist nie der richtige Moment und man kann sich nie darauf perfekt vorbereiten. Kinder sind das perfekte Yoga. Zu keinem Zeitpunkt werde ich ab jetzt mehr gefordert sein mit allen Umständen im jetztigen Moment glücklich und zufrieden zu sein.

Eckart Tolle sagt dazu: „Akteptiere nicht einfach nur diesen Moment sondern handle so, als ob du ihn dir genauso gewünscht hast.“

Die letzten Monate waren herausfordernd, wahnsinnig intensiv und stellten uns als Eltern auf Proben, die keine Level 3 Stunde und kein Training vorbereiten kann…und doch:

Die Zeit könnte nie besser sein, dich jetzt hier bald bei uns zu wissen, denn du bist für mich und auch für viele andere schon jetzt das Zeichen, dass mehr möglich ist, als alles was man sich wünschen kann.

Ich wünsche dir den Mut, dein Leben so zu leben, dass du unter allen Umständen glücklich bist.

Ich wünsche dir das Vertrauen in dich, welches es dir ermöglicht, deinen Weg zu gehen.

Ich wünsche dir die Kraft, nie aufzugeben.

Ich wünsche dir ein Herz, was dich immer positiv denken lässt.

Wir werden dafür sorgen, dass es dir nie an irgend etwas fehlen wird, was dich starkt genug werden läßt an dich zu glauben, für dich einzustehen und andere zu begeistern.

Wir werden dich begleiten und dir zur Seite stehen und mit all unserer Kraft für dich kämpfen.

Mein kleiner GROSSER, du hast es schon so weit geschafft. Plötzlich ist es mir egal, ob ich diese oder jene Tasche habe oder wir noch in den Urlaub fliegen können. Es zählt plötzlich, ob dein Herz stark genug ist, deine Organe arbeiten und du alle Finger oder Zehen hast und plötzlich ganz unverhofft steigt dieses Gefühl von LEBEN in uns auf und wir wissen: Das ist es! Es zählt nicht, was du hast – DU BIST und das reicht!

Ich wünsche dir, dass du für diese letzten vier Monate noch genügend Kraft sammelst und es dir dann hier draußen so gut gehen wird, wie es dir scheinbar jetzt gerade schon geht.

Verliere nie dein Lächeln, das nimmt dir niemand!

Aufgrund dieser schönen Neuigkeiten, werde ich wohl oder übel das ein oder andere Mal über Schwangerschaften und Großstadtprobleme schreiben und hoffe es gefällt Dir!

Let Love Take over

 

Ich lieb mich – ich liebe mich nicht

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Wieviel Liebe kannst Du geben? Für Dich? In jeder Sekunde Deines Lebens für Dich entscheiden? Nur aus Liebe zu Dir selbst, aus vollstem Herzen mit dem Wissen anzuecken? In dem Vertrauen, dass Fehler keine Rückschritte sind?

Mit 32 Jahren und einem abgschlossenem Studuim bin ich selbstständige Journalistin und Yogalehrerin. Warum ich nicht einen Vertrag habe? Ich liebe Freiheit. Ich bin ein norddeutsches Insel Kind. Die Freiheit zu entscheiden über mich und über meine Familie macht mich glücklicher und zufriedener als Geld es jeh bezahlen kann. Freiheit morgens ohne Angst einen Job zu machen, jemandem gefallen zu müßen macht zufrieden.

Ich liebe das, was ich tue von Herzen und ich teile das, was ich tue unendlich gern.

Ich gehe bis zum Ende und stehe tatsächlich als Frau von 32 Jahren, mit einem guten Lebenslauf noch vor Gesprächsthemen wie diesen: “ Wir würden sie auch nicht anstellen. In dem Alter werden sie schwupps schwanger und wir sind dann die Dummen. Darauf warten so Leute wie sie doch nur.“ Stimmt, aus dem tiefestem Mitgefühl, welches ich Dir gegenüber entgegen bringen kann verstehe ich deine Sichtweise: Mir wird klar, wenn ich Sicherheit vor Freiheit wähle, dann würde ich erst schwanger werden, wenn ich einen festen Vertrag hätte am liebsten mit sicherer Rente… HAHAHAHA und alle Freiberufler und Selbstständigen lachen dreckig wie Piraten: Wir wählen Freiheit vor Sicherheit. Wir leben Träume und nicht nur von 9-17 Uhr. Meine Mutter fragt manchmal, ob ich einen Plan B habe für den Fall, dass irgendwas schief gehen würde. Commitment zu seinen Träumen sieht keinen Plan B vor. Im Yoga sagen wir Vinyasa Krama dazu. Fucking Fokus – auch wenn das Ziel jetzt mit meinem Wissenstand und in meinem Lebensraum nicht klar definiert werden kann. Kein Plan B – wer einen Porsche will, nimmt auch keinen Fiat Punto, nur weil der vielleicht etwas neuer wäre oder weniger verbraucht.

Die Kehrseite der Freieheit ganz ehrlich und offen: Wir Yogalehrer haben Sorgen, davon kann sich keiner eine Vorstellungen machen…Wir wollen um alles in der Welt positiv denken, emotional ausgeglichen sein und versuchen Herausforderungen IMMER als Weg zu sehen die Träume zu erreichen.

Wir haben unsere Up´s und Down´s und wollen allen da draußen zeigen, wie gut Yoga in der urbanen Welt da draußen hilft klar zu bleiben und scheitern dann manchmal an Steuerzahlungen oder an falschen Freunden. Hätte man das spüren können? Hätte ich da etwas umsichtiger sein können?

Ein spirituelles Leben in Hamburg zu führen mit einem normalen sozialem Leben ist manchmal nicht ganz leicht. Ich kann aber leider auch keinen anderen Weg mehr gehen, weil es der Einzige ist, der für mich Sinn macht. Optimistisch mit dem Vertrauen in das Leben und dem Wunsch, dass für alles gesorgt ist…wenn Du da einmal drauf bist, kommst Du auch nicht so schnell wieder davon runter. Also hier zu sein, ohne sich davon zu sehr beeinflussen zu lassen – ohne zu sehr hineingezogen zu werden. Stark in meinem Herz zu sein, nicht in meinem Kopf. Mein Herz, mein Bauch entscheidet: Welcher Chef lässt mich wohl drei Tage zu Hause, weil ich gerade durch eine spirituelle Krise gehe und zweifle, oder meine „Connection“ wiederfinden muß :)?

Und dann die Leute, die sagen: „Ja, aber damals, als das passiert ist, das kannst du doch nicht gewollt haben? Wer will schon krank werden? Wer will Schmerzen haben? Zweifelst du da nicht an dem Konzept?“ Es gibt Phasen da ist alles Scheiße, das Wasser steht einem bis zum Hals und es ist verdammt dunkel und es gibt auch in der tiefsten Stille keine Stimme in Dir, die irgendwie Mut macht. Und dann? Stark zu sein ist genau das jetzt, in diesen Momenten: Ich durfte erleben, dass ich aus welchen Gründen auch immer genau dann eben NICHT durchgedreht bin: Klar habe ich geflucht, geweint und keine Antwort gehabt: Aber ich habe immer gesagt, ich habe JETZT keine Antwort und ich weiß einfach, dass ich es irgendwann verstehe…und akzeptieren kann.

Die Augenblicke, die mich zweifeln lassen sind oft die Momente, für die ich besonders dankbar bin: Ich habe immer wieder gespürt, dass ich eben immer eine Wahl habe. Ich bin FREI!

Das Ego kann das manchmal so wenig leiden, wie einen Parasiten: Es fängt an mich zu nerven: Angst, Sorgen, Zukunft…? Aber wir alle glauben ja an den anderen Weg. Das Universum gibt das, was Du verdient hast und was Du ausstrahlst/ sendest: Habe ich nur Sorgen und Ängste im Kopf kann ich schnell sehen, was ich bekomme. Die Rechnung geht einfach zu schnell auf. Also kämpfe ich auch öfter mit den Sorgen, weil ich diese „Schwingungen“ gar nicht in mir spüren will und würde dafür mal am liebsten nen Tag frei machen. „Ich müßte mal ans Meer fahren, ich brauche etwas positive Energie, da mich gerade Dinge beschäftigen, die mich emotional runter ziehen und ich will das nicht auf meinen Körper überschwappen lassen.“ Da wäre doch jeder Chef sofort dabei oder? :)

Lerne Dich zu lieben und für Dich einzustehen. Übe Dich darin, zu lieben und zwar alles was da ist – gerade wenn es mal nicht das ist, was du willst und dann stehe für Dich ein. Dreh es um!

Life is a game – play it with an open heart full of love*

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Hallo Körper, hörst Du mich?

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Du hast es weit gebracht! Ich bin stolz auf Dich. Du bist für mich durchs Feuer gelaufen und hast mit mir im Dschungel geschlafen. Du hast mich nicht verlassen, als ich dachte es bleibt keiner mehr und bist auch immer der Letzte auf meinen Partys: ABER die letzten 100 Meter, also wenn eigentlich alles erledigt ist, dann streikst Du. Du weichst mir aus, gerade wenn ich dachte, Dich verstanden zu haben. Seit Jahren versuche ich, mich Dir achtsam und mit viel Aufmerksamkeit zu nähern. Was haben wir nicht schon für skurille Sachen gemeinsam erlebt, alles um des besseren Miteinanders Willen. Man könnte sagen wir führen eine wilde Affäre, die sich ganz langsam in eine sehr harmonische und liebevolle Beziehung entwickeln wird, wenn wir aufeinander aufpassen. Meine Freunde nennen Dich einen sehr liebevollen und starken Partner. Meine Eltern allerdings sind sich da nicht so sicher, für sie gilt immer noch ein anderes Gesetz. Meine Eltern trauen noch lieber anderen, als sich und ihrem Gefühl. Die Zeit war damals noch anders – wir sehen es ihnen nach, wenn sie kopfschüttelnd meine Erklärungen hören, warum Du mir gerade wieder ein wenig distanziert vorkommst.

Körper – ich danke Dir dennoch. Du hast es schließlich geschafft mich so werden zu lassen, wie ich bin.

Yoga leistet einen grandiosen Beitrag. Einen Beitrag dazu, Dich immer besser verstehen zu können und vorallem, darauf zu vertrauen, dass Du das Richtige tun wirst. Es lehrt mich, dass Du eigentlich nur Heilung als Ziel hast. Jede Zelle von Dir möchte Dich und mich zusammenbringen. Dafür gibst Du echt alles! Manchmal zweifel ich ja wirklich ein wenig, ob Du Dir da immer so sicher bist, was Du da tust. Dann wiederum denke ich: “ Wer bist du mit deinen 32 Jahren dich hier einzumischen, in diese Arbeit?“ Aktuell also liegst Du hier seit Tagen im Bett, nach einer schönen Reise und ich fühle mich elend. Aber unaufhörlich kämpfst Du wie eine Löwenmutter und ich habe es nach dem dritten Tag aufgegeben mich dagegen zu stellen: Ich lass Dich machen. Du hörst eh nicht auf, bis Du fertig bist. Als ich das realisiere durchdringt mich eine unfassbar schöne Stille. Eine Ruhe, die nicht nach Antworten suchen muss und eine Stille, die Raum lässt für Heilung.

Die letzten Tage habe ich viel über Dich nachgedacht und recherchiert. Körperbewusstsein und Liebe. Heilung und Vertrauen. Es klingt natürlich herrlich spirituell und ja das ist es: Spirituell in seiner ursprünglichen Form heisst: Geist, Sein, Atmen – und was will ich denn bitte, wenn ich ein Bewusstsein für meinen Körper haben will. Atmen, Sein und einen Kontakt zu dem hinter Haut, Muskeln und Gewebe entdecken! Also atme ich – ich liege im Bett und alles was ich tue ist atmen. Hallo Körper, hörst Du mich? Ich wäre jetzt hier und durchaus in der Lage mich Dir zu nähern. Viele Studien besagen, dass ein Körperbewusstsein erst durch Selbstliebe entstehen kann. Damit ist kein egozentrisches Außenwirken wollen gemeint. Selbstliebe soll vielmehr ein Grundstein sein. Jeden Morgen aufzuwachen und dankbar zu sein, dass man da ist – erstmal so, wie man ist. Liebe ist also für die Spiritualität besonders wichtig und sie fängt bei mir und Dir an. Das Problem ist natürlich ziemlich offensichtlich, dass die letzten Jahre nicht wirklich was für unsere Beziehung getan haben. Medien, Internet und Ökonomie treiben das Außen in den Vordergrund und wir beide, wie auch alle anderen haben es unglaublich schwer sich überhaupt zu verständigen, wenn es doch außen so viele Sachen zuerst zu erledigen gibt. Aber die Zeit ist jetzt vorbei. Irgendwie wird es stiller, das Außen scheint etwas mehr abzunehmen. Oder aber der Fokus ändert sich. Nur weil 50 Filme an einem Abend im TV laufen, kann ich mich ja trotzdem für mein Buch entscheiden. Die bewusste Entscheidung etwas zu verändern und Dinge nicht anderen in die Schuhe zu schieben, sondern bei sich selbst anzufangen, hat einiges bewegt in den letzten Jahren. Es ist gerade ein Umbruch da und den nutzen wir alle, die das hier lesen. Es ist ein Aufwachen und hinhören. Hallo Körper, hörst Du mich? Ich atme für Dich, weil ich weiß, dass Du das gut gebrauchen kannst. Ich bin, für Dich, weil Du mich dafür sein lässt, wie ich bin.

Ja, wir beide haben durchaus gute Chancen auf ein Happy End – Ich bin 32 Jahre und Du bist schon einen verdammt langen Weg an meiner Seite. Die Zeiten werden besser und Deine Sprache verstehe ich mit den Jahren mittlerweile gut. So gut, dass ich beginnen kann nach außen zu schauen und zu entscheiden, ob wir 15 Filme oder ein Buch als Abendgestaltung betreiben. Ich lerne Dir zu vertrauen und danke Dir, dass Du so herzzereissend kämpfen kannst. Es rührt mich, dass wir beide scheinbar da sind, wo der Anfang eines neuen Weges ist. Danke Dir! Hallo Körper hörst Du mich?

Wenn mehr BESSER ist*

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Fear less, hope more; eat less, chew more; Whine less, breathe more; Talk less, say more; Love more, and all good things will be yours.”  ~ Swedish Proverb

„Liebe und alles Gute wird Deins sein“… Meine Fähigkeit Gutes zu sehen beschränkt sich gerade auf meinen Punchingball im Büro. Er muss herhalten für alles Gute, was gerade noch in mir drin ist.

Da hatte ich letzte Woche noch über die Schnelligkeit der Stadt geschrieben und KARMA sei Dank, darf ich nun einige Tage ohne Handy unterwegs sein. Es wurde geklaut und mit ihm auch mein Wecker, meine Musik to Go und meine Möglichkeit unterwegs meine Mails zu bearbeiten. Nach dem ersten Schock und dem Sperren des Handys entdecke ich zu allem Überfluss auch noch, dass mein Blog in der ersten Version versendet wurde. Eine Version, die voll mit Notizen war und leider überhaupt keinen Sinn macht. Dazu eine kaputte Autoscheibe und die Dinge nehmen ihren Lauf. Die geplante Party habe ich abgesagt, stattdessen haben wir mit dem Carglass Mann eine Pizza bestellt und in der Autowerkstatt mit Bier runtergespült. Meinen Text habe ich versucht in der Wut am Sonntag dreimal neu zu versenden, was nicht geklappt hat. Warum kann ich einen Text nicht einfach noch einmal schreiben? Ich sitze doch wieder ganz entspannt auf dem Balkon in der Sonne?

Mein Text in dieser Woche geht um die Liebe. Meine Freundin hatte mir einen großartigen Denkanstoss zu meinem Blog gegeben und ich begann bereits am Montag zu recherchieren. Anna hat ein Modelabel und kümmert sich rührend um die Kunden. Sie schreibt handschriftlich zu ihren Bestellungen eine Karte, sie legt Vanille Schoten bei und verpackt alles so liebevoll, dass man statt shoppen das Gefühl hat ein Geburtstagsgeschenk zu öffnen.

„Gebe den Menschen einfach so viel Liebe und noch dreimal mehr, dass sie glücklich sind. Es erwartet leider heute einfach niemand mehr, dass du wirklich aufrichtig liebst. Die Überraschung gelingt und die Leute haben nicht nur das Gefühl etwas zu kaufen, sondern geliebt zu werden.“

Liebe als Marketingkonzept?

Der Gedanke gefiel mir irgendwie. Aber waren wir, Facebook sei Dank, nicht bereits in einer Welt voll Liebe, wo doch alles „gelikt“ wird? Selbst die spröden Hamburger kommen ohne ein „I love it“  für alles und jeden nicht mehr aus. Wäre da nicht bereits genug Liebe in der Welt der sozialen Netzwerke?

Meine Recherche brachte mich zu einer Studie, die besagt, dass Handlungen immer nur aus Liebe oder Angst getätigt werden.

Zwei unterschiedliche Konzepte: Unsere Gesellschaft wird seit jeher in Angst erzogen: Versicherungen, Jobs Beziehungen – Das Konzept Angst funktioniert. Die Absicherungen in Deutschland sind zum Teil so kurios dass ich mich wirklich frage welche Sorte Menschen hinter der Idee der unwirklichsten Versicherungen stecken.

Kein Job enthält heutzutage eine Sicherheit, die einem das Gefühl geben könnte angekommen zu sein. Man sollte immer auf der Hut und flexibel sein.

Und irgendwann haben die Soziologen auch angefangen diese gesellschaftlichen Strömungen als Spiegel für unsere Beziehungen zu nehmen, BAM! Da stehen wir nun und können nicht anders. Nicht festlegen und bloß nicht Verantwortung für jemanden übernehmen können. Wie soll man sich da denn bitte entspannen? An Familie denken oder nur an das Gefühl mal ein Zuhause zu haben?

Wie ich bereits schon öfter erwähnt habe, verschafft uns das neue Zeitalter neue Einsichten. Es wird vielleicht kein Hippie Zeitalter von Love Sex und Rock´n´ Roll, aber es könnte durchaus ein Garant für mehr Liebe werden. Warum? Seien wir doch mal ehrlich, es hat doch mittlerweile auch der Letzte verstanden, dass man nur selbst was tun kann, wenn man etwas ändern will. Dein Kopf spielt da eine ziemlich wichtige Rolle. Hegst Du Gedanken aus Angst heraus, kommt da unter Garantie nichts blumig Schickes bei raus.

Gedanken, die von Liebe getragen werden, haben zumindest das Potenzial eine Kraft in Gang zu setzen, die Dich und auch andere in eine andere Emotion versetzt. Beispiel Anna und ihre Kunden. Nach dem Motto viel hilft viel, darf in dem Fall gern noch nachgeschenkt werden.

 

Nun kommt aber der Haken: Denn es ist natürlich nicht so, dass man einfach rote Rosen regnen lässt und immer Pralinchen mitbringt, damit die Welt in Ordnung ist. Zuerst bist Du dran. Und genau jetzt wird es spannend: Bevor Du Dein Konzept von Angst für Liebe austauscht, musst Du Dich lieben lernen. Es ist ein grandioses Omen unserer Zeit, dass jeder auf jede erdenkliche Art und Weise seinen Weg zu mehr Selbstliebe sucht. Yoga schult Dich natürlich permanent gut zu Dir zu sein. Achtsam mit Dir umzugehen und stets gut zu beobachten, damit Du diesen Gleichmut behältst.

Aber auch andere Richtungen schulen die eigene Wahrnehmung, dass sich selbst bewusst werden. Mir ist es gleich, was es ist wenn es funktioniert.

Angst oder Liebe klingt wie das Spiel Tat oder Wahrheit in der Schule und ein wenig ist es auch so. Dein Gehirn kann immer nur eines der beiden Emotionen abspulen. Wenn Du Angst vor einer Prüfung (und sei es mal der Job oder ähnliches) hast, dann fällt es manchmal auch besonders schwer gut zu Dir zu sein – das Rad aus Angst beginnt zu schwingen. Der Stress kommt hoch und die Kette an „prüfungsbedingten Ungereimtheiten“ beginnt. Wenig Schlaf, schlechte Kommunikation mit dem Partner, ungesundes Essen, unzureichend Bewegung, schlechte Stimmung  und so weiter. Das nächste Mal versuche dieses Gefühl bewusst wahrzunehmen und ihm dann einen Riegel vorzuschieben. Sei dann besonders gut zu Dir, gönne Dir Schlaf und achte auf Deine Worte. Das Konzept Angst ist in Deinem Kopf, aber genau daneben sitzt Liebe und wartet nur darauf den Kampf gegen Angst aufzunehmen.

 

Sich zuerst selbst lieben zu lernen klingt vielleicht etwas abgedroschen, als Glückskonzept. Aber es bewahrt einen vor einer Kette an „das musste jetzt ja so kommen“ Situationen, die man zwangsläufig schon fast erwartet. Habe keine Angst Deinen Schritt zu tun.

Jetzt, in diesem neuen Zeitalter, wäre es einen Versuch wert, die Karten im Kopf neu zu mischen. Überprüfe vielleicht ein zwei eingefahrene Handlungen in Deinem Alltag und entscheide, welche Emotion dahinter steckt.

Es könnte sein, dass der alte Hase Angst sich mit der Zeit aus Deinem Kopf verabschiedet und Du dann wirklich und aus vollem Herzen „I LOVE IT!“ schreien kannst.

Und wo ich erst noch Angst hatte, dass mein Blog aus Wirrwarr und Notizen völlig hinüber ist, breitet sich nun gerade doch das Gefühl der Erleichterung und Ruhe aus.

 

*Let Love Rule*

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Change it – love it, or leave it – nichts unter 100%

Der Satz ist einfach: Liebe es oder lasse es bleiben! Ich sitze mit Freunden beim Japaner unseres Vertrauens und wir machen uns Gedanken über Fleisch. Wir essen alle nicht viel und es gibt Pros wie Kontras, ob man es nun beibehalten sollte oder eben nicht. Die Argumente reichen von Ethik und Moral, Ahimsa (Gewaltlosigkeit)  über Hormone im Fleisch bis hin zu der globalen Veränderungen, wenn denn alle mitziehen würden…Es entstand eine Wette: 120 Tage kein Alkohol, kein Fisch oder Fleisch. Da wir dachten es könnte nicht schaden, die spirituellen 40 Tage, die es braucht um Veränderungen zu manifestieren einfach zu verdreifachen. Um dem gesamten System die Chance zur Veränderung zu geben.

120 Tage später sitze ich vor meinem ersten Stück Hühnchen und einem Glas Rotwein. Meine beste Freundin sitzt mir gegenüber und findet das alles sehr lustig und so ganz verstehen kann sie es nicht, dass man das macht ohne einen Grund.

Das Ganze ist nun knapp sechs Monate her. Im Personal Training heute kamen wir auf das Gespräch von Veränderungen und wie man es schafft diese endlich mal einzuläuten. „Just do it!“ Habe ich ihm gesagt. Etwas verunsichert schaute er mich an und wollte wissen, ob es denn so einfach sei. „Nein, denn du musst es ja machen!“

Das Witzige ist, dass viele dieses Yoga Gefühl lieben.  Jeder mag das Gefühl gut zu essen und ausgeruht zu sein…ABER: Alle leiden! Wie soll man das denn im Alltag umsetzen? JUST DO IT! Egal was es auch ist, was Du in Deinem Leben ändern möchtest: Wenn Dir diese Veränderung im Kopf ist und Dich nervt: Beginne jetzt es zu verändern.

Das Großartige ist: Dein Körper ist zellbiologisch nach 28 Tage einmal A BRAND NEW YOU: Heisst, wenn Du es irgendwie schaffst Deinem Kopf ein Schnippchen zu schlagen und für die 28 Tage eine Gewohnheit in eine andere umzuwandeln dann hast Du gute Chancen, dass sie Dich nicht so schnell wieder besucht.

Es geht nicht darum, ab morgen alles anders zu machen. Bedenke immer von wo Du kommst und was Du womöglich auch hinter Dir lässt: Im Sommer auf Wein zu verzichten und das für drei Monate ist manchmal echt sozialunverträglich, aber es hat mich bewusster werden lassen. Es ging mir dabei nicht um den Wein, sondern um das Genießen und die Ruhe und um das Wissen: I CAN DO IT! Wenn ich es denn wollte.

Womit wir zum nächsten Punkt kommen: Kennst Du auch Freunde die ihr Leben dauernd so ätzend und schrecklich finden? Es gibt niemanden, dem es schlechter geht als ihnen, oder? Wenn wir denen sagen: „Du willst ja nicht!“ (aus der Beziehung raus, den Job wechseln, ein anderes Land kennen lernen oder auch nur mal ein anderes Restaurant testen) kommt als Standard Antwort: „So einfach wie bei dir ist das ja nicht.“ Oder so etwas in der Art. Jaja der verdammte Kopf ist echt ein Miststück:  Die Komfortzone drückt wie eine Zara Hose am Bauch, aber wir lassen sie lieber an als mal zu sagen, dass das eine Frechheit ist so etwas zu verkaufen 😉

JUST DO IT! Wer nicht will, weiß entweder nicht genau, was er verändern will oder steht vor der Klippe, staunt und beklascht die anderen und geht dann wieder zurück ins Wohnzimmer.

Dein Geist gehört genauso zu Deinen Zellen und dem 28 Tage System: Er kann nur überlistet werden, wenn Du es tust. Oder aber und das geht an die Nörgler: Arrangiere Dich mit Deinen Gewohnheiten und Macken und liebe sie, dann ist das Leiden auch schnell vorbei.

Change it love it or leave it – ist so etwas wie ein 100% Commitment für Dein Leben – Wann immer also eine Entscheidung ansteht und wenn sie noch so verdreckt daher geschlichen kommt:

BE 100% und dann sei gut damit. Es ist wie in dem Werbespott mit der zweitbesten Frau und dem zweitbesten Steak im Restaurant – DAS WILL DOCH NIEMAND!

Du willst Liebe? Dann liebe und nicht nur die Auserwählten, oder den Prinzen, der dann daher geritten kommen soll!

Du willst Glück? Dann sei glücklich und warte nicht darauf, dass dafür erst genug Geld da sein muß!

Die Zeit vor Ostern nutzen viele um auf irgendwas zu verzichten. Verzicht ist nicht nötig ganz im Gegenteil: Eher mehr von dem, was Du wirklich willst und wo Du hingehörst und dann geh einfach!

JUST DO IT!

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