*Lebensziel erreicht: 100 Punkte*

loveyourself

Gerade habe ich von den Selbstoptimierern gelesen. Es gibt eine ganze Reihe von Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben ihr Leben zu optimieren. Tabellen, Diagramme, Berechnungen und Analysen in Form von Apps und Statistiken in Online Datenbanken verschaffen ihnen ein Gefühl der Kontrolle über Körper und Geist. Die Optimierer sind die Technik Nerds 2.0. Sie sitzen nicht mit dicken Brillen im Dunklen, sondern machen alles um gesund und produktiv zu bleiben. Die Struktur im Alltag gibt ihnen die App vor, die bestimmt wann, was und wieviel gegessen werden darf, wenn der Blutzucker Wert zu hoch ist. oder Schlafmangel das Immunsystem stören könnte. Ja, diese Apps geben einem sogar verlorene Zeitfenster an, wenn man durchschnittlich zu lange auf den Bus wartet oder im Stau steht – Irgendwo muß man hier doch auch noch effizienter werden können!

Die Optimierer fühlen sich ein wenig überlegen, da sie glauben dem Leben ein Schnippchen zu schlagen, wenn alles schwarz auf weiß im Iphone steht. Tabellen und Durchschnittswerte können nicht lügen und so planen und koordinieren sie ihr Leben „selbstbestimmt“ zur Top Form.

Glück und Lebenslust, Leidenschaft und Genuss, Empathie und Euphorie gehören aber nicht in diese Tabellen. Kann eine App mir sagen, wie ich dauerhaft effektiv LEBE?

Ich entscheide mich aus vollstem Herzen dagegen. Wann lebe ich wirklich? Es sind die Momente, in denen die Zeit an mir vorbei rast. Wenn ich mit meinem Sohn auf der Strasse Menschen beobachte. In Gesprächen mit Freunden, bei denen ich mich geborgen und verstanden fühle. In den Armen meines Mannes, nach einem langen Tag.

Leben ist nicht optimierbar, wie ein Prozess. Leben ist dein Geschenk und du hast jeden Tag die Chance dies zu erkennen. Leben heißt nicht Lücken optimaler füllen und effizienter sein, Leben heisst loslassen können und akzeptieren, dass Dinge geschehen, ohne auf sie Einfluss zu nehmen.

Das Leben kommt nicht auf diese Welt, wenn wir auch die achte Tabelle korrekt ausgefüllt haben. Leben lebt nicht, schwarz auf weiß. Leben kann nur gelebt werden.

Ein wenig kann ich verstehen, dass in der schnellen Welt der Wunsch nach Planungssicherheit da ist. Aber ist es nicht eher der traurige Versuch, sich etwas schön zu reden, was man besser lernt zu akzeptieren? Du bist, was du bist und das ist toll so. Auf dieser Basis können wir Stück für Stück an uns arbeiten und leben. Nicht verbissen, nicht durch Zahlen und Tabellen, sondern ganz individuell. Und dabei viele Fehler machen, viele Pausen zum Innehalten und viele Löcher in die Luft gucken.

Leben, Kreativität und Leidenschaft kommt in den Pausen zwischen zwei Bewegungen.

Ideen kommen im Schlaf und Freude entsteht, wenn wir geniessen.

Vielleicht ist es der Wunsch, perfekter zu sein als wir sind. Aber warum?

Yoga lehrt uns, das was ist anzunehmen. Für das, was wir haben dankbar zu sein. Ohne diese Akzeptanz ist der Geist gar nicht wirklich im Stande aufzunehmen.

Das Leben ist mehr als Zahlen zwischen 0-10 und Pfeilen, die mir sagen, ob der Kuchen schuld am Blutzucker ist.

Das weiß ich im Zweifel selbst, aber das Gespräch mit einer Freundin dabei, ist unbezahlbar.

Happy Lovely Sunday

Stairways to Happiness

*Stairway to Happiness*

Es gibt nichts Leichteres als glücklich zu sein, man muß es nur sein nicht suchen…

Der deutsche Buchmarkt begibt sich ja gerade zu Beginn der dunkleren Jahrenzeit wieder in einen GLÜCKSBUCH KAUFRAUSCH und es ist unfassbar wieviel Geld hier in Papier fliesst, auf dem steht, dass man nur dies oder dies zu tun hätte um dem großen Glück etwas näher zu kommen. Das große Glück, das echte Glück, das wahre Glück? Gäbe es da wirklich Unterschiede, dann würde man es auch anders nennen. Es gibt immer nur Dein Glück und daher ist der Buchmarkt auch so voll, denn bei 80 Millionen Deutschen allein, wäre es möglich mindestens genau so viele Bücher auf den Markt zu schmeissen. Daher gebe ich Dir hier heute einmal die fünf Schritte, die es meiner Meinung nach ganz gut mit dem Glück treffen.

 

Ei oder Henne – war ich schon immer eher kaputt als ganz?

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Die Frage nach der Henne oder dem Ei: Was war wohl zuerst da? Man würde natürlich biologisch sagen, dass sich das Huhn mit der Zeit einfach evolutionär zum Huhn gemacht hat. Eier waren da quasi Nebenprodukt…Die Sache mit Yoga und Ei ist da etwas schwieriger:

Warum machst Du Yoga?

Letzte Woche ging ein Foto durchs Web. Eine Frau mit einem amputierten Bein übte Yoga und über ihr der Text: Yoga makes me whole!

Mir fehlt kein Bein, ich habe noch alle Tassen im Schrank und bin auch nicht in einer Midlife /- oder Rückenkrise…Warum zum Henker habe ich mit 20 Jahren mit Yoga angefangen?

Alles war so schön bis dahin..alles so chillig und smooth …vom Start weg war Yoga der Katalysator in meinem Leben, der es schaffte alles in Gang zu setzen, was mir bis dahin unerreichbar oder auch unerträglich erschien. Marathon, Studium, Jobs, Vorträge, Männer, Verantwortung: LEBEN… ja, ich schleppe Yoga durch mein Leben wie Linus sein Schnuffeltuch durch Charly Browns Vorgarten.

Yoga makes me whole! Haben meine Eltern vielleicht was falsch gemacht, dass ich mit 20 Jahren dachte, ich brauche da etwas mehr, als Sonne, Sylt und Liebe?

Nein: Yoga macht Dich ganz. Ganz und gar schafft Yoga etwas in jedem von uns und bei jedem in dem Tempo, das er verkraften kann. Das ist mit nichts zu vergleichen.

Rückblickend glaube ich, dass mein Bauchgefühl geahnt hat, was die Jahre zwischen 20 und 30 auf den kleinen Körper zukommt und er steuerte instinktiv auf Yoga zu. Danke noch mal!

Vertraue Dir und lerne zu akzeptieren, dass Yoga nicht jeden Tag Spaß machen muß – das Leben ist kein Ponyhof. Und Du kannst nicht jeden Tag mit Zuckerwatte in Prinzessinenschuhen aufwachen! Aber Yoga schafft es, dass Du immer mal wieder daran erinert wirst, dass Du zumindest die Prinzessinen Schuhe immer anziehen darfst. Yoga macht es Dir leichter, alles zu akzeptieren. Widerstandslos!

Yoga makes me whole!

Jetzt bin ich 32 und die 30 – 40 werden hoffentlich weniger aufreibend mehr aufregend.

Ich freue mich, dass mich das Schnuffeltuch, mein zu Hause, begleiten wird. Es ist immer da. Egal wie müde, erschöpft sauer oder schwach Du auch mal bist: JUST DO IT! Lerne Deinen Körper kennen und lerne mit ihm zu kommunizieren!

Yoga makes me whole!!

Nein, meine Eltern haben alles richtig gemacht. Nein, mir muß kein Bein fehlen und ich brauche auch keine Krise für meine Matte.

Yoga makes me whole! Das erkennen immer mehr und so soll es sein. Jeden Tag.

Dir fehlt nichts, Du brauchst nichts. Du bist wundervoll. Du bist reich. Genieß es!

*Live your Life*

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Was wirklich zählt!

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Das Super Jahr – das Wassermann Zeitalter: Es liegt jetzt in den ersten Wochen. Prompt grätscht ein Freitag der 13. in die friedliche Träumerei aus heiler Welt und purem Glück.

Gerade wurde detoxt, alle Gifte aus dem Körper gespült. Noch schnell die letzten Klamotten gespendet, um mal wieder Luft zu haben im Schrank – ach jaaaa, der WSV ist auch da. Aber, kann man sich vorbereiten auf das Glück? Kann man sich rüsten, wie für eine Reise in den Himalya: Gutes Training und ein Vermögen bei Globetrotter lassen und es kann losgehen?

Das mit dem Suchen nach Glück und dem Gefühl dahinter hört wohl nie auf – es wird nicht die Antwort geben die allen genügt, um sich jetzt mal anderen Sachen zu widmen.

Es ist immer dieses Gebrabbel vom Glück und dem Leben im Moment, was einen Yogi von einem urbanen Stadtmenschen unterscheidet. Manche behaupten gar, dass Leuten wie uns auch in den unmöglichsten Situationen Dinge zum Thema Glückseligkeit einfallen. Als ich dann gestern in einer Zeitung den Artikel einer Krankenschwester las, war ich so berührt, dass ich die Kernaussagen daraus diese Kolumne widme: Es ist die Sentimentalität und gleichzeitig die Einfachheit, die im Folgenden so klar aufzeigt, worauf es JETZT ankommt: Das Beste daran, es hat nichts mit Yoga zu tun, es ist erlebt, erfahren und Du wirst berührt sein, wie einfach es eigentlich sein könnte:

Nancy ist Krankenschwester in Amerika und betreut Menschen, die im Sterben liegen: Manche betreut sie täglich über drei Wochen, bis zu ihrem Tod. Sie hat über Jahre beobachtet, wie Menschen in der Situation wachsen, über sich hinaus und über alles, was ihnen vorher auferlegt wurde, wenn sie im Sterben liegen: „Ich habe gelernt, dass ich niemanden jemals in seiner Stärke um Wachstum unterschätzen werde. Jeder macht unerwartete Emotionen durch: Angst, Verzweiflung, Verdrängung, vielleicht Akzeptanz. Aber jeder hat seinen Frieden gefunden. Seinen Frieden bevor er gegangen ist. Ich habe während der Betreuung viele Gespräche gehabt und habe die Patienten gefragt, was sie bereuen in ihrem Leben. Über Jahre habe ich erfahren, dass Menschen in den Tagen vor ihrem eigenen Tod ähnliche Dinge bereuen. Es ist erstaunlich, dass es keinen Einfluss der Bildung, des Wohlstandes oder anderes gibt. Die fünf häufigsten Aussagen geben einen Ansatz über alles, was jetzt gerade wirklich wichtig ist:

1.“Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt mein Leben mehr zu leben, und nicht das Leben, was andere von mir erwartet haben.“

Dieser Gedanke war der am häufigsten erwähnte von allen. Menschen die erkennen, dass ihr Leben zu Ende geht, erkennen klar, welche Träume ungelebt blieben. Die meisten haben nicht einmal die Hälfte ihrer Träume erlebt, weil sie für andere zurück gesteckt haben.

Es ist unabdingbar seinen Träumen einen Weg zu ebnen, sie zu respektieren. In dem Moment, wo Du Deine Gesundheit verlierst, wird Dir die Freiheit von Gesundheit klar.

2. „Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.“

Dies sagten meist männliche Patienten, die gepflegt wurden. Sie bereuten es, ihre Kinder nicht haben aufwachsen zu sehen und die Nähe ihrer Beziehung und zu ihrem Partner nicht gelebt zu haben. Sie bereuten es, dem Hamsterrad der Arbeit nicht entkommen zu sein.

Wenn Du Deinen Lebensstil vereinfachst und bewusste Entscheidungen triffst, ist es möglich mit weniger Geld auszukommen, als Du in dem Moment denkst zu benötigen. Wenn Du beginnst mehr Raum in Deinen Lebenstil zu kreieren, dann wirst  Du automatisch glücklicher, weil Du wieder Spontanität zulässt und Möglichkeiten zu leben.

3. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt meine Gefühle auszudrücken

Viele Menschen unterdrücken tagtäglich ihre Gefühle, um in Ruhe „nebeneinander her zu leben“. Das führt oftmals dazu, dass niemand wirklich sein eigenes Leben führt, sondern angepasst an den Anderen. Nicht authentisch und ehrlich zu sich zu sein, kann keinen Frieden mit sich und dann auch nicht mit anderen Menschen bringen. Viele Krankheiten entstehen aufgrund von Verbitterung und Gefühlen, die nicht ausgedrückt und gelebt werden.

Wir können die Reaktionen anderer nicht kontrollieren. Aber wir können die Beziehungen zu anderen auf ein ganz neues Niveau heben, wenn wir ehrlich kommunizieren. Manchmal bedeutet dies, dass wir uns von diesen Menschen lösen, weil die Beziehung ungesund war. Manchmal sind sie näher als je zuvor.

4. „Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.“

Oftmals werden alte Freunde und der Wert dahinter zu spät erkannt. Viele verrennen sich in ihrem Leben, ihren Familien und dem Wunsch nach Wohlstand so sehr, dass die Freunde „geparkt“ werden. Es gibt immer wieder Schuldgefühle darüber, dass Freundschaften verloren gingen.

Sehr häufig verliert man sich aus den Augen, wenn das Leben „beginnt.“ Die Familien, der Job, das Geld und Urlaub soll auch noch drin sein. Aber wenn Du weisst, jetzt ist es vorbei, willst Du nicht wirklich Deine Finanzen sortieren oder anderes: Jeder will seine Liebsten um sich haben!

Am Ende zählt nur das, was alles übersteht. Liebe und Beziehungen!

5. „Ich wünschte, ich wäre glücklicher gewesen!“

Überraschend ist, dass diese Aussage von fast allen Menschen geäussert wurde. Viele erkennen nicht, dass Glück eine Entscheidung ist. Sie sind gefangen in alten Mustern, Gewohnheiten oder Strukturen. Die Komfort Zone wird selten verlassen. Die Angst vor Veränderungen lässt viele erstarren und aushalten: Viele können sich ein lebenlang selbst belügen, sagen sich sie seien glücklich – bis zum Ende. Am Ende ist es Dir aber egal, was andere denken: Hättest Du mehr gelacht? Wärst Du öfter albern gewesen? Wärst Du nachts ins Schwimmbad gegangen?

Wir sollten mehr loslassen und lachen – bevor wir es bereuen.

Das Leben ist eine Entscheidung. Es ist Deine Entscheidung. Entscheide es bewusst, entscheide es weise und ehrlich.

Entscheide Dich glücklich zu sein!

*Aloha Friday*